Wasserschutzpolizei Zürich

Wasserschutzpolizei BootDas Zürichseebecken ist eines der Schmuckstücke der Stadt Zürich und Ausflugs- sowie Erholungsziel einer breiten Bevölkerungsschicht. Wie für den Verkehr auf der Strasse gilt auch auf dem Wasser, dass Regeln zum Schutz aller eingehalten und darum auch kontrolliert werden müssen. Die Wasserschutzpolizei der Stadt Zürich ist somit Verkehrs- und Sicherheitspolizei auf dem Wasser. Die Wasserschutzpolizei nimmt diese Aufgabe rund um die Uhr während 365 Tagen am Mythenquai wahr.

WaPo Taucher Um rasch Hilfe bei verschiedensten Notfällen (Sturm, verletzte Personen auf dem Wasser, Vermisste, usw.) zu leisten, ist die Seerettung auf dem Gebiete der Stadt Zürich eine weitere Kernaufgabe der Wasserschutzpolizei. Dazu stehen unter anderem jederzeit ausgebildete Polizeieinsatztaucher zur Verfügung. Die Wasserschutzpolizei ist wie jede andere Polizeipatrouille mit allen Kompetenzen ausgestattet und ist deshalb nicht nur auf dem Wasser im Einsatz.

Der Schutz aller Gewässer und der Umwelt auf Stadtgebiet hat eine hohe Priorität und Interventionen bei Umweltdelikten obliegen ebenfalls der Wasserschutzpolizei. Dazu gehört selbstverständlich auch eine entsprechende Prävention in Zusammenarbeit mit weiteren städtischen Amtsstellen.

lothar-640 Damit das umfangreiche Einsatzmaterial jederzeit einsatzfähig ist, bedarf es einer regelmässigen Kontrolle und Wartung. Dafür steht dem Werkstattteam eine gut ausgerüstete Schreinerei, Schlosserei und Malerei im Dienstgebäude Tiefenbrunnen zur Verfügung. Als weiteres Element ist bei der Wasserschutzpolizei die Hafenverwaltung integriert. Sie regelt und betreut die rund 2500 Standplätze in den Häfen, an den Stegen und Bojen der Stadt Zürich. Ebenfalls wird durch die Hafenverwaltung die Warteliste geführt, mit Wartezeiten je nach Grösse des Schiffes, zwischen 1 und weit über 20 Jahren.

Weitere Infos: Wasserschutzpolizei

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Der Schweizer Unterwasser-Sport-Verband SUSV, versteht sich als Dachorganisation aller Taucherinnen und Taucher in der Schweiz. Der SUSV besteht seit 1957, ist politisch und konfessionell neutral. Der SUSV ist eine Non-Profit-Organisation.

Der SUSV setzt sich unter anderem dafür ein, dass Tauchen in der Öffentlichkeit als sichere und sinnvolle Freizeitbeschäftigung akzeptiert wird.

Der SUSV agiert unabhängig von allen Tauchorganisationen und vertritt die Interessen aller Taucherinnen und Taucher in der Schweiz bei Behörden und Verwaltungen.

Der Verband umfasst auch Aktivitäten wie Sport (Apnoetauchen, Unterwasserrugby, Unterwasserhockey, Flossenschwimmen, etc.), Biologie, Archäologie und die Unterwasserfotografie. Diese Aktivitäten werden in den entsprechenden Kommissionen gesteuert, in einzelnen Disziplinen werden auch Kurse angeboten.

Der SUSV besteht aus Taucherinnen und Tauchern jeglicher taucherischer Herkunft. Dem Verband kann man als Einzel- oder Clubmitglied beitreten.

Der SUSV publiziert für seine Mitglieder die hauseigene Verbandszeitschrift NEREUS.

Weitere Infos: www.susv.ch

logo psvz 80hDer Pontonier Sportverein Zürich wurde 1880 gegründet und blickt auf eine lange, ereignisreiche Vereinsgeschichte zurück. Er ist eine der 41 Sektionen des Schweizerischen Pontonier-Sportverbands SPSV.

Ursprüngliches Trainingsgebiet war die Limmat in der Nähe des Hauptbahnhofs und des Platzspitz-Areals. Durch bauliche Veränderungen am Flusslauf verschob sich das Trainingsgelände im Laufe der Zeit immer weiter flussabwärts und befindet sich heute bei der Werdinsel in Zürich- Höngg.

Von den rund 120 Vereinsmitgliedern (Aktiv- und Passivmitglieder) nehmen etwa 25 regelmässig am sportlichen Geschehen teil. Die Mehrheit von diesen sind Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren. Ursprünglich war der Pontoniersport eine reine Männersache, und während bei den Erwachsenen die Männer noch deutlich in der Überzahl sind, so ist das Verhältnis zwischen den Geschlechtern bei den Jugendlichen in unserem Verein etwa ausgeglichen.

Zwischen Mitte März und Ende September wird ein bis zweimal pro Woche trainiert (Dienstag und Freitag), wobei es den Mitgliedern freisteht, noch öfter zu trainieren. Neben der Teilnahme an Wettkämpfen beteiligt sich der Verein regelmässig mit Hilfsdiensten an anderen Sportanlässen (so zum Beispiel an der Internationalen Ruderregatta auf dem Lauerzersee oder am Iron Man of Switzerland).

Ausserhalb der Fahrsaison bieten wir jeden Freitag Abend ein Winterprogramm mit sportlichen und geselligen Aktivitäten.

Die Ausübung des Pontoniersports hat für die Jugendlichen einen interessanten Nebeneffekt: Unsere Ausbildung im Wasserfahren und Schnüren gilt für sie als militärische Vorbildung. Wer zwei Pontonierkurse absolviert hat, hat gute Chancen, in der Armee als Pontonier bei den Genietruppen eingeteilt zu werden. Im Gegenzug stellt uns die Armee kostenlos Weidlinge und Übersetzboote, einen Aussenbordmotor und weiteres, für unseren Sport nötiges Material zur Verfügung. Ausserdem kann im gesamtschweizerischen Jungpontonierlager des SPSV, das jeden Sommer am Thunersee stattfindet, das Fahren mit dem Aussenbordmotor erlernt werden.

Die Hauptdisziplin im Pontoniersport ist das Wasserfahren im rund 10 m langen, 340 kg schweren Weidling (Jugendliche und Frauen) bzw. im rund 9 m langen, 460 kg schweren Übersetzboot (Männer). Jeweils zwei Wettkämpfer — Steuermann und Vorderfahrer — bilden ein Team, das mit dem Schiff einen bestimmten Parcours abfährt. Neben den vom Kanusport her bekannten Durchfahrten zwischen zwei Stangen gehören zu einem Wettkampf unter anderem Ziellandungen und in der Regel auch eine Stachelfahrt dem Ufer entlang flussaufwärts. Es braucht Kraft, Geschicklichkeit, Teamarbeit und richtiges Einschätzen der Strömung, damit ein Fahrerpaar an einem Wettkampf ein gutes Resultat erzielen kann.

Der Pontoniersport kann während Jahrzehnten ausgeübt werden und ist für beide Geschlechter geeignet. Erst mit 43 Jahren kommt man in die Kategorie der Senioren, und die besten Senioren können immer noch gut mit den besten Aktiven mithalten, denn neben Kraft und Ausdauer spielt die Erfahrung eine wichtige Rolle.

Jährlich werden etwa vier gesamtschweizerische Wettfahren durchgeführt. Da der Pontoniersport eine Randsportart ist, dürfen an diesen Wettkämpfen alle Mitglieder der 41 Sektionen des SPSV teilnehmen. Daneben kommen auch noch verschiedene kleine Wettfahren und Spezialwettkämpfe zur Austragung. Der Höhepunkt des Pontoniersports ist das in der Regel alle drei Jahre stattfin– dende Eidgenössische Pontonierwettfahren mit jeweils über tausend Wettkämpferinnen und Wettkämpfern.

Weitere Infos:
http://www.zueripontonier.ch

http://www.pontonier.ch

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Wasserfahren mit Weidlingen, Langschiffen und Schlauchbooten

Der Limmat-Club Zürich (LCZ) wurde 1869 gegründet und ist der älteste und grösste Wasserfahrverein der Schweiz. Verschiedene Todesfälle durch Ertrinken in der Limmat hatten den Gründer Jakob Huber im Alter von 25 Jahren dazu veranlasst einen Verein zu gründen, dessen Mitglieder in der Lage waren, bei solchen Unglücksfällen Hilfe auf dem Wasser zu leisten. Der LCZ hat heute rund 1200 Mitglieder. Die wichtigsten sportlichen Tätigkeiten im Club sind: Das Rudern und Stacheln mit Weidlingen, Langschiffen und Übersetzbooten. Der damalige Gründungszweck ist auch in der heutigen Zeit eines der Ziele des Limmat-Clubs und kommt im Leitspruch „Dem Elemente zum Trutz, dem Menschen zum Schutz“ zum Ausdruck. Wasserfahren ist ein Sport, bei welchem Kraft, Geschicklichkeit, richtige Einschätzung der Wasserverhältnisse und Teamgeist gefragt ist.

Verwendete Bootstypen

Heute betreiben die Aktiven und Junioren den Wasserfahrersport hauptsächlich mit den vereinseigenen Holz- und Polyesterweidlingen von 10m Länge und einem Gewicht von rund 300kg. Sowie mit Holzübersetzbooten / Spiegel-Zillen von 9m Länge und einem Gewicht von rund 400kg. Als weiteres Sportgerät wird das Langschiff (auch Langweidling genannt) verwendet. Dieser Schiffstyp von 15m Länge und einem Gewicht von ca. 1500kg kommt vor allem bei Fluss- und Seefahrten im In- und Ausland zum Einsatz. Nebst diesen drei Bootsarten werden die M6 Schlauchboote des Militärs verwendet.

Aktivitäten des Limmat-Clubs

Ausbildung von Junioren/innen und Aktiven im Rudern und Stacheln auf stehenden und fliessenden Gewässern (zwei Trainingsabende pro Woche für Junioren und Aktive). Ausbildung von Langschiffsteuerleuten. Teilnahme an Nationalen Paar- und Einzelwettfahren sowie Schweizermeisterschaften auf Aare, Limmat, Reuss und Rhein. Veranstalten von Wettfahren, Schifferstecherturnieren und Wassersportfesten auf der Limmat. Flussfahrten im In- und Ausland z.B. Pavia – Venedig 2012. Rettungsdienste bei Wassersportveranstaltungen etc. Durchführung der traditionellen Hirsebreifahrt von Zürich nach Strassburg. Vordienstliche Ausbildung von Fahrpontonieren. Regelmässige Mitwirkung im OK und Teilnahme an der alle 3 Jahre stattfindenden Limmatputzete in Zürich.

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Aufnahme von neuen Junioren- und Aktivmitgliedern

Jugendliche (Knaben und Mädchen) ab dem 10. Altersjahr, Aktive ab dem 20. Altersjahr, welche schwimmkundig sind, können bei uns das Wasserfahren lernen. Passivmitglieder können ebenfalls ab 20. Altersjahr dem LCZ beitreten. Der LCZ nimmt gerne neue Junioren, Aktive und Passive auf.

Auskünfte erteilen:

  • Beat Leonhard, Präsident, Spiegelgasse 29, 8001 Zürich, Tel. 076 328 99 73
  • Rolf Dubs, Oberfahrer, Wilhelmstrasse 2, 8005 Zürich, Tel. 079 688 00 60
  • Reto Lüchinger, St. Peterhofstatt 11, 8001 Zürich, Tel. 044 211 00 53
  • René Schraner, Medienchef, Meierackerstrasse 30, 8610 Uster, Tel. P. 044 940 54 97

Weitere Infos: www.limmatclub.ch

Nächste Putzete

Die nächste grosse Limmat- Seeputzete findet wahrscheinlich im November 2019 statt.

Anforderungen an Taucher

  • Tauchbrevet CMAS D2 oder PADI-/SSI-AOWD
  • Flusstaucherfahrung
  • Tauchen ab Boot
  • mind. 50 Tauchgänge

Beim Check-In wird das Logbuch und das Brevet kontrolliert!

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